Cryptext x64 v0.12 build 37
Build 37: Alle 35 vollständigen Katalogsprachen bleiben in der Erststart- und
Infofenster-Auswahl sichtbar. Build 36 blendete Sprachen aus, sobald Windows
eine einzige feste Hauptfenster-Beschriftung als zu breit maß; nach der
Neuübersetzung blieben deshalb auf manchen Systemen nur acht Sprachen. Die
kritischen Beschriftungen sind nun bewusst kurz und eine schriftabhängige
Breitenabweichung entfernt keine komplette Sprache mehr.

Build 36: Vietnamesisch ergänzt; damit enthält der Katalog 35 Sprachen.
Alle 33 zusätzlichen Sprachen wurden aus der englischen Referenz mit DeepL
vollständig neu übersetzt und automatisiert auf Vollständigkeit, Platzhalter,
Dateifilter, Zeilenstruktur und geschützte Sicherheitsbegriffe geprüft. Die
Aprilscherze 2027 bis 2034 sind in allen zusätzlichen Sprachen enthalten.

Build 35: Die während der Ersteinrichtung gewählte Sprache wird nun sofort auf
das anschließend sichtbare Hauptfenster angewendet – auch wenn die
Passwort-Einrichtung abgebrochen wird.

Build 34: Beim ersten Start erscheint zunächst nur die Sprachauswahl. Erst nach
der Bestätigung folgt gegebenenfalls die Einrichtung des Passworts. Alle
Sprachen tragen hinter ihrem Eigennamen nun eine englische Bezeichnung.

Build 33: deutsche Sprachbezeichnungen in Klammern; die aufgeklappte Liste
passt ihre Breite der tatsächlichen Schrift an. Die gemeinsame externe
USB-/PC/SC-Option startet nun mit UAC auf Windows 10 UND Windows 11.
Eine beliebige eingelegte Smartcard unterdrückt UAC nicht mehr. PC/SC benötigt
technisch nicht grundsätzlich Administratorrechte; diese kombinierte Option
verwendet sie bewusst, damit auch USB aus derselben Geräteliste nutzbar ist.
Natives WebAuthn und die Passwort-KDFs lösen dadurch keine UAC-Abfrage aus.
Bereits ausgewählte Dateien werden beim nächsten OK übergeben; ein UAC-Abbruch
behält die Auswahl und startet keine Dateiverarbeitung.
Die DLL ist binär unverändert (Build 32), 1.322.521 Bytes groß.
Details zum tatsächlichen Prüfstand: docs/BUILD35-PRUEFSTATUS.txt.

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Stand: 05.10.2026

Build 32 ergänzt eine gemeinsame Sprachauswahl im Infofenster und über den
DE/EN-Schalter. Zusätzliche Sprachen: maschinelle Sprachvorschau.
Details und Installationshinweise: docs/LANGUAGES-DE.txt.

Cryptext ist ein natives 64-Bit-Dateiverschlüsselungsprogramm für Windows.
Neue Dateien werden mit AES-256-GCM geschrieben. Zur Auswahl stehen PBKDF2,
Argon2id, scrypt sowie FIDO2/YubiKey. Ordner werden rekursiv als einzelne
Dateien verarbeitet; sie werden nicht in einen zusätzlichen Container gepackt.

WICHTIG
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Build 37 ist ein Entwicklungs- und Teststand. Für wichtige Dateien zuerst
Sicherungskopien verwenden und beim Testen „Originaldatei beibehalten“ wählen.
Ein verlorener oder zurückgesetzter FIDO2-Schlüssel kann nicht ersetzt werden.

SCHLÜSSELABLEITUNGEN
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- PBKDF2-HMAC-SHA-256, 600.000 Iterationen
- Argon2id, 64 MiB, t=3, p=4
- Argon2id, 1.024 MiB, t=3, p=4
- scrypt, N=262144, r=8, p=1, ungefähr 256 MiB
- FIDO2 / YubiKey (Windows 11: WebAuthn-API v4+, Hardware-Schlüssel)
- FIDO2 – externe DLL: USB / PC/SC (Windows 10/11)

Die externe Auswahl wird nur aktiviert, wenn eine ABI-1-kompatible
`CryptextFido2.Win10.dll` direkt neben `Cryptext64.exe` liegt. Die DLL wird über einen
absoluten Pfad mit eingeschränktem DLL-Suchpfad geladen. Sie zieht keine weitere
Fremd-DLL aus dem Programm-, Arbeits- oder PATH-Verzeichnis nach.

WINDOWS-10-FIDO2
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`install_shell_user.cmd` kopiert `CryptextFido2.Win10.dll` zusammen mit EXE und
Shell-Erweiterung automatisch aus `bin` nach `%LOCALAPPDATA%\Cryptext64`.
Build 24 entfernt beim Update zusätzlich die nicht mehr verwendete alte Datei
`CryptextFido2.dll` aus dem Installationsordner.

Der vorherige externe USB-Weg wurde unter Windows 10 mit echter FIDO2-Hardware praktisch
bestätigt:

- Verschlüsseln und Entschlüsseln nach einem Programmneustart erfolgreich
- Mehrfachauswahl erfolgreich
- eine PIN-Eingabe und beim Erzeugen technisch zwei Berührungen
- fehlende DLL graut die Auswahl aus
- eine falsche PIN liefert 0xA1F00031 und wird nicht automatisch wiederholt

Seit Build 26 gibt es PC/SC-Smartcards und eine Geräteauswahl im PIN-Dialog.
Die UAC-Regel für Build 33 steht oben; sie ersetzt die frühere Karten-Ausnahme.
Die neue DLL benötigt einen Hardwaretest für USB und PC/SC.
Ein laufender PC/SC-Treiberaufruf kann den Abbruch verzögern.
Siehe CHANGELOG_0.12_build26_DE.txt für Test- und Installationshinweise.

Die DLL zeigt genaue PIN-/CTAP-Fehler bereits in ihrem eigenen Dialog. Die aktuelle Version
öffnet danach bei einer einzelnen Datei nicht noch dieselbe allgemeine
Cryptext-Fehlermeldung. Bei einer Mehrfachauswahl bleibt die Nachfrage erhalten,
ob mit der nächsten Datei weitergemacht werden soll.

Wenn Cryptext für diesen Modus erhöht läuft, lässt das Hauptfenster gezielt nur
die drei für klassisches Explorer-Drag&Drop benötigten Nachrichten durch die
Windows-UIPI-Grenze. Andere Fensternachrichten werden nicht allgemein
freigegeben. Diese Änderung benötigt noch einen praktischen Windows-Test.

FIDO2-ABLAUF
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Die Hardware muss FIDO2 und `hmac-secret` unterstützen. Beim Erzeugen eines
neuen Auftrags werden ein nicht auffindbares Credential und danach das Secret
abgerufen. Deshalb sind beim externen Windows-10-Weg zwei Berührungen möglich.
PIN und Root-Secret bleiben nur für den laufenden Auftrag im RAM; weitere Dateien
desselben Auftrags lösen keine PIN-Abfrage pro Datei aus.

Die externe DLL spricht das im Dialog gewählte USB- oder PC/SC-Gerät über
CTAP2 an. Ein PC/SC-Leser kann auch kontaktlose Karten bereitstellen; die
Karte muss FIDO2/hmac-secret unterstützen. BLE, Windows Hello und
synchronisierte Passkeys gehören nicht zu diesem DLL-Pfad. Der native Windows-11-Weg verwendet weiterhin die Systemdatei
`webauthn.dll`.

EXPLORER-INTEGRATION
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`install_shell_user.cmd` installiert für den aktuellen Benutzer:

- das klassische Kontextmenü für Windows 10 und „Weitere Optionen anzeigen“
- das moderne primäre Windows-11-Menü über ein signiertes Sparse-MSIX
- die Zuordnung und das wählbare Symbol für `.$#!`-Dateien

Die Installation erklärt eine eventuell notwendige Zertifikatsbestätigung und
führt sie nicht heimlich aus. `uninstall_shell_user.cmd` entfernt die Einträge.

QUELLEN UND DRITTANBIETER
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Der Cryptext-FASM-Quelltext liegt unter `scr\src`. Die externe DLL liegt unter
`scr\fido2_dll`. Ihre großen Fremdquellbäume werden nicht mehr mitgeliefert;
die kompilierte DLL benötigt sie zur Laufzeit nicht. Exakte Archivnamen,
SHA-256-Werte, Versionen, Projektlinks, vollständige Lizenztexte und die
Cryptext-Anpassungen an `hid_win.c` und `pcsc.c` bleiben enthalten:

- `scr\fido2_dll\BUILD_PROVENANCE.json`
- `scr\fido2_dll\THIRD_PARTY_NOTICES.txt`
- `scr\fido2_dll\licenses\third_party`
- `scr\fido2_dll\patches\libfido2-hid_win-cryptext.c`
- `scr\fido2_dll\patches\libfido2-pcsc-cryptext.c`
- `scr\fido2_dll\vendor\README-DE.txt`

`scr\fido2_dll\build.sh` kann nach erneutem Bereitstellen dieser vier Quellen
weiterverwendet werden.

Projekt und Anwendung: NotCompatible
KDF-, FIDO2- und Installationsintegration: OpenAI Codex mit NotCompatible
Praktische FIDO2-/Explorer-Tests: N_T_F_D


LIZENZEN UND DRITTANBIETER
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Cryptext verwendet bzw. enthält Referenz- oder Programmteile aus Argon2,
scrypt, Microsoft-WebAuthn sowie – in `CryptextFido2.Win10.dll` – statisch
eingebundene Bestandteile aus libfido2, libcbor, LibreSSL und zlib.

Die vollständigen Lizenz- und Herkunftshinweise stehen in
`LIZENZHINWEISE.txt`. Bei einer Installation über das NSIS-Setup werden die
relevanten Original-Lizenztexte zusätzlich in `ThirdPartyLicenses` kopiert.
Die Windows-Systembibliotheken `webauthn.dll` und `bcrypt.dll` selbst werden
nicht mit Cryptext ausgeliefert.
